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Sonntag, 16. November 2014

Maissuppe *

Juhee....goldener Herbst, goldenes Süppchen!

[Was sind denn das für Bilder? Jep, Smartphone-Photography. Ganz schön semi-schön, aber häufig befindet sich meine fabelhafte Kamera im Zimmer, indem unsere kleine Jette schläft.]

Du brauchst [für 3 Portionen]:

4 Stangen Staudensellerie
2 Schalotten
2 große Kartoffeln
1 Dose Mais [Abtropfgewicht 570 g]
1/2 TL Curry
500 ml Hühnerfond
150 ml Weißwein
150 ml Milch

Und dann:

Sellerie waschen und in Stücke schneiden. Schalotten schälen und fein hackseln. Kartoffeln schälen und ebenfalls stückeln.

Zunächst die Schalotten in etwas Olivenöl leicht andünsten, dann Sellerie und Kartoffeln hinzugeben und mit Curry bestreuen. Circa 5 Minuten leicht braten, dann mit Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen.

Nun Fond und abgetropften Mais hinzugeben und mit Deckel circa 15 Minuten leicht köcheln. 

Topf vom Herd nehmen und alles mit einem Pürierstab sämig pürieren. Mit Hilfe eines Siebes das Süppchen in eine feine Konsistenz bringen. Es bedarf ein wenig hin und her Schwingen des Kochlöffels, aber ist die Suppe ersteinmal passiert, steht dem Verzehr kaum noch etwas im Wege.

Nochmals auf den Herd stellen, nun jedoch nicht mehr kochen. Milch hinein, salzen & pfeffern und ab an die Löffel!

Dienstag, 11. November 2014

Süßkartoffel mit Krabbensalat*

Hachja...Jetti hat ein wunderbares Schlafverhalten, so bleibt am Abend viel Zeit, um gemeinsam zu schnibbel und zu kochen. Vor ein paar Tagen gab es diese Leckerei:


Du brauchst [für 4 Portionen]:

200 g Nordseekrabben
2 Stängel Staudensellerie
1 Avocado
8 Cocktailtomaten
Dill
150 g Joghurt
2 EL Salatmayonnaise
Olivenöl
Zitronensaft
4 Süßkartoffeln
Salz & Pfeffer

Und dann:

Süßkartoffeln putzen, in Alufolie wickeln und bei 180 Gard circa 45-60 Minuten backen [ein Zahnstocher verrät dir, ob das Fleisch der Süßkartoffel verzehrfertig ist].

Staudensellerie waschen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Avocado halbieren, entkernen und ebenfalls portionieren. Tomaten waschen und vierteln. 


Alle Zutaten gemeinsam mit den Nordseekrabben mischen.


Aus Honig, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing mischen und über den Krabbensalat geben. Leicht vermengen. 

Salatmayonnaise und Joghurt, samt Dill, Zitronensaft und Salz und Pfeffer verrühren. 


Süßkartoffel vorsichtig von der Alufolie befreien, halbieren und den Krabbensalat hineingeben. Etwas Mayo-Joghurt-Creme darüber geben und direkt schlemmen. Nomnom!




Montag, 3. November 2014

Kürbis á la Risotto

Damals, als mein Mann und ich noch keine Eltern waren, also vor sehr, sehr langer Zeit [unsere kleine Wolke ist gestern 4 Monate alt geworden], haben wir es geliebt, abends gemeinsam zu kochen. Natürlich gab es zur Begleitung unserer kulinarischen Experimente guten Wein und feine musikalische Klänge. 

So beschloss ich, ein Mama-Papa-Eheleute-Revival zu starten und kauften saisonale Zutaten ein. Risotto sollte es werden. Den Reis jedoch ließ ich im Regal stehen, schließlich müssten wir ganz gewiss noch eine große Portion daheim haben. Gewiss. Gewiss nicht.

Während die kleine Wolke sanft schlief, nippte mein Mann an seinem Weißwein, ich an meinem Gänsewein und voller Elan machten wir uns an das Schnibbeln. Irgendwann gelangten wir zum dem Schritt....rein mit dem Risotto. Risotto? Wo ist das gewiss-gedachte Risotto? Plötzlich verschwunden. So mussten wir umdisponieren und herausgekommen ist ein nicht minder leckeres und sehr aromatisches Kürbis á la Risotto Gericht.


Du brauchst [für 4 Portionen]:

1 Hokkaido
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
4 EL Butter
300 g Reis [gerne auch Risotto ;)]
150 ml Wein
650 ml Gemüsebrühe
4 EL Cremé Fraîche 
60 g Parmesan
Salz & Pfeffer

Und dann:

Hokkaido waschen, viertel, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch fein stückeln. 

Butter in einem beschichteten Topf zerlassen und den Kürbis samt Schalotten und Knoblauch leicht andünsten. 

Nach circa 5 Minuten den Reis hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten.

Mit Weißwein ablöschen und nun nach und nach die Brühe unter gelegentlichem Rühren hinzugeben. Bei mäßiger Hitze quellen lassen. Wie das duftet! [circa 20-30 Minuten]

Zum Schluss Cremé Fraîche und gehobelten Parmesan untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wie du siehst, ist dies ein sehr schnelles Rezept. Ideal für junge Eltern :)

Montag, 27. Oktober 2014

Kartoffel - Kürbis - Gratin mit Ziegenkäse & Cashews *

Vorwort. 

Vorab...Henriette wird Mittwoch 17 Wochen alt. Dieser Post jedoch entstand viel früher, wie du gleich lesen wirst. Doch genau am Freitag kam er mir wieder in den Sinn. Grund dafür war, dass unsere kleine Jetti liebend gerne mit am Tisch sitzt. Ob Zeitung lesen mit Papa oder Müsli schaufeln mit Mama, Hauptsache mittendrin :). Und nur ein kleiner, unachtsamer Moment, und Jettchens kleines Händchen patschte mit viel Schmackes in die Müslischale. Herrlich! Henriette scheint wohl auch eine Leidenschaft für Lebensmittel zu entwickeln.


So..nun zum Post. 

Hallihallo, ich habe es getan. Neu-Gekocht. 
Unsere kleine Jetti ist nun knapp 11 Wochen alt und unser ganzer Stolz. Die bisherigen Kochkünste beschränkten sich auf altbewährtes und bekanntes. Nun sollte es jedoch wieder etwas neues sein und ich tat es. Mit Jettchen im Tragetuch [unsere Kleine ist nämlich ein Trageling, was meinem Mann und mir unglaublich gut gefällt] schnibbelte ich munter in der Küche herum. Heraus kam etwas neu-gekochtes. 

Du brauchst [für 3-4 Personen]:

1 kleinen Hokkaido
600 g Kartoffeln [vorwiegend festkochend]
ein paar Flocken Butter
1 TL Thymian
50 ml Sahne
50 ml Milch
100 ml Creme fraîche [Kräuter]
150 g Ziegenfrischkäse
1 Handvoll Cashews
1 EL Zitronensaft

Und dann: 

Kartoffeln waschen, schälen und in feine Scheiben hobeln. Hokkaido ebenfalls waschen, halbieren, von den Kernen und Fasern befreien und hobeln. Die Scheibchen nun fächerweise in eine Gratinform geben. Mit Salz & Pfeffer gut würzen. 

Sahne, Creme fraîche und Milch verquirlen und über den Kürbis und die Kartoffeln gießen. 

Ziegenkäse stückeln, Cashews mit den Fingern leicht zerbröseln und alles miteinander vermischen. Zitronensaft und Thymian kurz unterrühren. Das alles über den Kartoffel-Kürbis-Fächer geben. Mit Butterflocken bestücken und bei 150 Grad mindestens 50 Minuten backen. 

Mittwoch, 18. Juni 2014

Würziger Süßkartoffel - Kuchen mit Radieschen - Rucola - Quark *

Eine große Süßkartoffel in der Obstschale und die Frage, was heute Abend aufgetischt wird. Da mir nicht nach mächtigen Gerichten war und ich meinen Vitaminhaushalt so kurz vor dem Schlüpfen nochmal ordentlich pimpen wollte, entstand dieser würzige Kuchen, bestehend aus der oben genannten Süßkartoffel, Möhren, Paprika und feinsten Kräuter. 


Du brauchst [für 2-3 Portionen]

Kuchen:

450 g Süßkartoffel
150 g Möhren
1 rote Paprika
2 Schalotten
Olivenöl
2 Eier
Salz & Pfeffer
Frischer Thymian & Basilikum
2 EL Milch
300 ml Gemüsebrühe

Quark:

Quark
Crème fraîche
Radieschen
Rucola
1 Lauchzwiebel
Salz & Cayenne Pfeffer

Und dann:

Süßkartoffel und 100 g Möhren schälen und grob hacken. Schalotten fein würfeln und in etwas Olivenöl anbraten. Möhren und Süßkartoffeln hinzugeben, kurz mitbraten und mit der Brühe ablöschen. Alles aufkochen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich geworden ist [circa 10-15 Minuten]. 

Derweil 50 g Möhren schälen, Paprika waschen und alles fein würfeln. 

Thymian und Basilikum waschen und grob zerkleinern. 

Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, Kräuter, Salz und Pfeffer unterheben. 

Eigelb und Milch miteinander verquirlen, Paprika und Möhren hinzugeben. Eiweiß unterheben.

Mittlerweile sollte das Gemüse im Topf weich genug sein, um es zu pürieren. Nach dem pürieren kurz auskühlen lassen und die Eiermasse hinzugeben. In eine kleine, gefettete Kuchenform geben und bei 160 Grad Umluft circa 50-60 Minuten backen.

Für den Quark werden die oben genannten Zutaten einfach miteinander vermischt. Easy peasy!

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, lass ihn kurz auskühlen, damit er sich senkt und beim stürzen nicht zerfällt. 

Gemeinsam mit dem Quark servieren.

Montag, 2. Juni 2014

Couscoussalat mit Kräutern und Aprikosen *

Couscous - schon wieder? Jein, denn einen Couscoussalat kann man immerzu neu erfinden. Einzig das Getreide als Grundstock bleibt in jedem Rezept gleich. Die Zutaten samt Dressing variieren jedoch munter um sich umher. 


Du brauchst [für 4 Portionen]:

250 g Couscous
Olivenöl
50 g Lauchzwiebeln
10 Stiele Thymian
1 EL Gartenkräuter TK
150 g getrocknete Aprikosen
1 Bio-Zitrone
Kreuzkümmel & Koriander
Salz & Pfeffer
150 g Schafskäse
1 Zucchini
1 Knoblauchzehe

Und dann:

Aprikosen in kleine Stücke schneiden. 

250 ml Salzwasser aufkochen, Topf vom Herd nehmen, 4 TL Olivenöl, Aprikosen und Couscous unter Rühren hinzugeben und mit geschlossenem Deckel circa 5 Minuten quellen lassen.

Knoblauch pressen, Zucchini putzen, halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden. Beide Zutaten in etwas Olivenöl leicht andünsten. 

Lauchzwiebel und Thymian waschen, die Blättchen des Thymians grob hacken, die Lauchzwiebel in Ringe schneiden. 

Zitrone heiß abbrausen, etwas Schale abreiben und den Saft auspressen. 

Thymian, Gartenkräuter, Zitronensaft, Zitronenschale, Salz, Pfeffer und 4 EL Olivenöl zu einem Dressing verrühren. 

Couscous mit einer Gabel auflockern und in eine Schüssel geben. Zucchini [samt dem entstanden Knoblauchöl] und Dressing [bis auf 2 EL] hinzugeben und alles miteinander vermengen. 


Schafskäse mit einer Gabel zerkleinern, auf den Salat geben und mit dem restlichen Dressing würzen. 


Mittwoch, 28. Mai 2014

Gemüse - Lachs - Quiche *

Die letzten Wochen in trauter Zweisamkeit neigen sich dem Ende und voller Vorfreude erwarten mein Mann und ich unsere kleine Tochter. Leider wich meine Liebe zum Fisch die gesamte Schwangerschaft über. An ihre Stelle trat eine große Abneigung. Alleine der Gedanke - uah! 
Bis gestern. Gestern kostete ich Garnelen vom Grill. Sehr zaghaft, skeptisch und mit einem Glas Wasser in greifbarer Nähe und siehe da: Sie schmeckten mir wieder. 

Übermütig sollte es heute eine Quiche mit Gemüse UND FISCH geben. Und siehe da: Lecker. Die Aversion scheint überwunden. Herrlich!

Diese Quiche ist keine typische Quiche, da ich den Teig umgeschlagen haben und sie optisch an eine Galette erinnert. 


Du brauchst:

250 g Lachs 
1 Packung Blätterteig
2 Paprika
1 kleine Zucchini
2 Schalotten
1 Becher Creme fraîche  [Kräuter]
2 Eier
1 Zitrone
Dill
etwas Brühe
Salz & Pfeffer

Und dann:

Lachs in Stücke schneiden, mit dem Saft der Zitrone und reichlich Dill, sowie Salz und Pfeffer würzen und ziehen lassen. 

Gemüse putzen und ebenfalls in Stücke schneiden. Schalotten schälen, in Ringe schneiden und in etwas Butter andünsten. Gemüse hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und etwas Brühe würzen und leicht bissfest garen.

Creme fraîche und Eier miteinander verquirlen. 

Blätterteig in die Quicheform geben, das Gemüse [Vorsicht: der entstandene Saft sollte im Topf bleiben] mittig platzieren. Nun die Ränder des Blätterteigs vorsichtig umschlagen, sodass sie das Gemüse leicht ummanteln. Mit dem Creme fraîche - Ei - Gemisch begießen und bei 180 Grad Umluft circa 20-25 backen. 

Dienstag, 20. Mai 2014

Griechischer Couscoussalat *

Ist das etwa Sommer? 28 Grad & Sonnenschein. Bei solch Temperaturen darf es abends gerne etwas leichtes sein, das den Magen nicht unnötig schwer belastet, aber dennoch sättigt. Wie wäre es mit einem gegrillte Putenbrust-Spieß und griechischem Couscoussalat? Letzteren möchte ich dir heute gerne vorstellen.


Du brauchst [für 3 Portionen]:

1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 ml Gemüsebrühe
200 g Couscous
2 EL roter Balsamico Essig
1 EL Olivenöl
Salz 
Zucker
Cayennepfeffer
Kreuzkümmel
10 Cocktailtomaten
18 Oliven mit Paprika
1/3 Bund glatte Petersilie
200 g Feta
1 Hand Feldsalat

Und dann:

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Mit Brühe ablöschen, Couscous einrühren, von dem Herd nehmen und quellen lassen. Dabei ab und an mit einer Gabel den Couscous leicht auflockern.

Aus Olivenöl, Balsamico Essig, Salz, Cayennepfeffer, Zucker und Kreuzkümmel ein Dressing herstellen. 

Oliven halbieren, Cocktailtomaten waschen und vierteln. Petersilie ebenfalls waschen und in grobe Stücke hacken. Feta stückeln. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Dressing begießen. Gequollenen Couscous vorsichtig unterheben und ran an die Gabel!


Donnerstag, 8. Mai 2014

Frikadellen mit Möhrchen *

Dass in manchen Gefilden Deutschlands Frikadellen "Fleischpflanzerl" genannt werden, empfand ich schon immer als recht grotesk. Ein Batzen Fleisch, zu einer Kugel geformt - was hat das nur mit Pflanzen zu tun? 

Situationswechsel.

Mein Mann schwärmte neulich davon, wie gerne er doch Frikadellen esse. Frikadellen. Klar. Wieso nicht? Einfacher geht es doch kaum. Damals beim "Perfekten Dinner" kochte ich Frikadüsen mit Datteln, dies gab dem ganzen einen orientalischen Touch. Natürlich wollte ich mich nicht mit den Mainstream Klopsen begnügen und so kamen mir erneut das "Fleischpflanzerl" in den Sinn. Wieso nicht die Portion Hackfleisch mit einer Portion Gewächs aufpimpen? Zucchini? Paprika? Möhren? Möhren! Wieso nicht?! 


Leider war der körnige Senf aus, den hätte ich sonst auch gerne verknetet. 

Du brauchst [für 16 Frikadellen]:

2 Scheiben Vollkorntoast
1 Ei
Salz & Pfeffer
1 EL TK Petersilie
120 g Möhren [frisch geraspelt]
500 g Hack - halb Rind, halb Schwein
1 rote Zwiebel

Und dann:

Toast mit Wasser tränken und ein wenig ziehen lassen. 

Zwiebel schälen, fein hacken und in Butter leicht anschwitzen. Wieso nicht roh verarbeiten? Weil das Aroma einer angeschwitzen Zwiebel ergiebiger ist und rohe Zwiebeln während des Bratvorgangs nie richtig gar werden - schmeckt weder mir, noch meinem Ehemann. 

Hack in eine Schüssel geben, ebenso Ei, Salz, Pfeffer, Petersilie, geraspelte Möhren, angeschwitze Zwiebel. Toast mit beiden Händen gut ausdrücken und ebenfalls in die Schüssel geben. Nun mit den Händen alles sehr gut kneten, damit eine homogene Masse entsteht. 


Mit angefeuchteten Händen kleine Frikadellen formen.


Butter in einer beschichteten Pfanne zerlasse und bei niedriger Temperatur die Frikadellen langsam braten. Langsam ist hierbei sehr wichtig, damit sie dank des Toasts weiterhin flockig bleiben und nicht zu trocken und zäh werden. 



Donnerstag, 17. April 2014

Spargel - Erbsen - Risotto mit Minzbutter *

Spargel, Spargel, Spargel - ich bekomme einfach nicht genug davon. Nebenbei das ideale Mittagessen für einen fleischlosen Karfreitag. 



Du brauchst [für 2-3 Portionen]:

500 g grünen Spargel
100 g TK Erbsen
4 Stiele Minze 
50 g Butter
5 Schalotten
180 g Risotto-Reis
200 ml trockener Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
30 g Parmesan + etwas zum dekorieren 

Und dann:

Spargel waschen, das untere Drittel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Schalotten schälen und in einem beschichteten Topf mit etwas Butter glasig dünsten. Risotto-Reis hinzugeben, leicht anrösten und mit Weißwein ablöschen. Kurz einkochen und nun nach und nach mit etwas Brühe auffüllen. Dabei immer mal wieder umrühren [dauert je nach Wunsch der Bissfestigkeit des Reises circa 20-30 Minuten, bis der Reis die gesamte Flüssigkeit aufgesogen hat]. 



Minze waschen, fein schnibbeln und mit der Butter vermengen. In einer Pfanne den Spargel in der Minzbutter leicht anbraten- er sollte bissfest bleiben. Erbsen kurz hinzugeben. Währenddessen, kurz vor Ende der Risotto-Garzeit, Parmesan, Salz und Pfeffer hinzugeben. 

Zuerst das Risotto anrichten, dann Spargel und Erbsen darauf verteilen und ein wenig Parmesan hinzugeben. 

Fertig :)




Mittwoch, 2. April 2014

Pasta mit grünem Spargel, Karotten und Ingwer *

Nach all den Salaten und Grill-Orgien, sollte es heute eine Pasta sein. Natürlich eine leichte, ohne schwere Soße, dafür mit saisonalen Zutaten. Beim Bauern um die Ecke gibt es bereits den ersten Spargel und auch im Supermarkt, sind grüne und weiße Stängel zu sehen. Die Vorfreude auf den ersten Spargel des Jahres ist stets immens und bis zum traditionellen Ende der Spargelsaison am 24.Juni [Johannistag], wird Spargel in sämtlichen Variationen serviert. Spargel <3


Du brauchst [für 2 Portionen]:

Pasta
3 Karotten
1/2 Daumenlänge frischer Ingwer
10 Stängel grünen Spargel
2-3 EL Olivenöl
40 g Pinienkerne
Salz & Pfeffer

Und dann:

Pinienkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne rösten und zur Seite stellen.

Pasta in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen Karotten schälen und mit einem Spargelschäler in dünne Streifen schneiden. Ingwer schälen und in kleine Stücke zerteilen. Spragel waschen, das untere Drittel schälen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. 


Spargel und Ingwer in Olivenöl anbraten. Nach 2 Minuten die Möhren hinzugeben und circa 5 Minuten weiterbraten. Mit Salz & Pfeffer würzen. 


Nudeln abgießen und zu dem Gemüse geben. Alles 1 Minute leicht schmoren lassen. Gemeinsam mit den Pinienkernen anrichten. 



Donnerstag, 13. März 2014

Couscoussalat mit fruchtigen Möhren, Bacon und Bohnen *

Mmmmmh...dieser Couscoussalat ist wahrlich ein Geschmackserlebnis. In Orangensaft gekochte Möhren, feine Bohnen und knuspriger Bacon, sind nur drei der vielfältigen Zutaten, die diesen Salat sooo lecker machen.


Du brauchst [3-4 Portionen]:

250 g Couscous
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Koriandersamen
1/2 TL Kreuzkümmel
Salz & Pfeffer
3 Stängel Lauch
200 g grüne Bohnen [frisch: vorher kochen und kalt abschrecken, Dose: Dose öffnen]
250 g Möhren
200 ml Orangensaft [guten!]
80 g getrocknete Datteln ohne Stein
50 g Mandeln ohne Haut
100 g Bacon

Und dann: 

250 ml Wasser mit 1 TL Gemüsebrühe aufkochen und vom Herd nehmen. Couscous einrühren und circa 4 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern.

Koriandersamen im Mörser zerstoßen und mit Kreuzkümmel mischen. 

Möhren schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. In 1 EL Olivenöl anbraten. Koriander und Kreuzkümmel hinzugeben und weitere 2-3 Minuten mitrösten. Mit Orangensaft ablöschen und 4 Minuten köcheln lassen. 

Datteln klein schneiden und zu den Orangensaft-Möhren geben, um diese weitere 4 Minuten köcheln zu lassen. 

Lauch waschen und in Ringe schneiden. 

Bacon dritteln, in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anbraten und auf einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen. 

Mandeln im Bacon-Fett kurz rösten. 

Couscous mit Möhren-Datteln-Orangensaft mischen. Salzen & Pfeffern. Bohnen und Lauchzwiebeln vorsichtig unterheben. Zum Schluss mit Bacon und Mandeln garnieren. 


Ein super leckerer Salat, der erste Couscoussalat 2014!

Mittwoch, 12. März 2014

Rote Bete Risotto mit Schafskäse *

Zugegeben, Rote Bete passt mehr in die Herbst- und Wintermonate, aber dank Schafskäse und FRÜHLINGszwiebel wird dieses Risotto frühlingstauglich.




Du brauchst [für 4 - 5 Portionen]:

750 ml Gemüsebrühe
500 g Rote Bete [geschält & gekocht, Vakuum verpackt]
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Stängel Lauch
2 EL Butter
320 g Risotto
250 ml Weißwein
1 Lorbeerblatt
200 g Feta

Und dann:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In Butter glasig dünsten. 

Risotto hinzugeben, gut umrühren, bis die Butter aufgesogen ist. Mit Weißwein ablöschen und 1 Lorbeerblatt hinzugeben. 



Den Topf mit 250 ml Gemüsebrühe auffüllen und alles köcheln lassen. Dabei hin und wieder rumrühren. Wenn die Brühe aufgesogen wurde, erneut 250 ml hinzugeben. Sobald erneut keine flüssige Brühe mehr zu sehen ist, das Lorbeerblatt herausnehmen und die restlichen 250 ml Brühe aufgießen. 



Nun die rote Bete in kleine Stücke schneiden und zu dem Risotto geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und circa 15 Minuten köcheln lassen. Dabei das Rühren nicht vergessen. 

Schafskäse mit den Händen zerbröseln, Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Beides mit dem Risotto servieren. 




Montag, 10. März 2014

Österreichische Gnocchis *

Weil diese kleinen Kartoffeleckchen keine richtigen Gnocchis sind, jedoch von der Konsistenz her den italienischen Kartoffelklößchen ähneln, geschmacklich allerdings einen Abstecher gen Österreich gemacht haben, werden sie kurzerhand österreichische Gnocchis genannt. 


Du brauchst [für 2 Portionen]:

500 g mehlig kochende Kartoffeln
150 g Quark
220 g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskat
120 ml Sahne
120 ml Milch
2-3 Stängel Lauchzwiebel
Butter

Und dann: 

Kartoffeln schälen, kochen, fein stampfen und ein wenig auskühlen lassen. Nun mit Salz, Muskat, Ei und Quark mischen, Mehl hinzugeben und sehr gut kneten. 

Auf einer bemehlten Fläche lange Stränge rollen und in circa 5 cm große Stücke teilen. 

In einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen lassen und die österreichischen Gnocchis rundum braun anbraten. Sahne, Milch, Salz, Pfeffer und in Ringe geschnittene Lauchwiebeln hinzugeben und aufkochen, bis die Soße reduziert ist. 

Fertig!


Kleiner Tipp: Mit Salz nicht geizen!

Montag, 17. Februar 2014

Pikanter Kaiserschmarn *

Was kocht man jemandem, der 6 Tage lang in den Weiten des Wilden Kaisers umher glitt? Ganz klar: Einen pikanten Kaiserschmarn! 



Du brauchst [für 3 Portionen]:

4 Eier
150 g Mehl
200 ml Milch
2 Frühlingsstangen
2 Schalotten
100 g Speck
80 g Bergkäse

Und dann:

Speck in kleine Stücke schneiden oder bereits portioniert kaufen und in einer Pfanne mit sehr wenig Olivenöl knusprig braten. Schalotten schälen, in die Pfanne geben und glasig dünsten. 

Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. 

Mehl, Eigelb, Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer und klein geschnittenen Käse miteinander verrühren. Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. 

Teig in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze circa 10 Minunten stocken lassen [Herdeinstellung: 2 von 9]. 

Kaiserschmarn in vier Stücke teilen und wenden. Erneut circa 5 Minuten stocken lassen. Danach die Temperatur leicht erhöhen, damit der Schmarn Farbe annimmt. Hierbei immer wieder wenden, sodass aus den anfänglichen 4 Teilen irgendwann viele kleine werden. 

Den pikanten Kaiserschmarn sofort warm genießen. Gerne kannst du noch ein paar Walnüsse darüber geben oder ihn mit einer Crème Fraîche servieren wie hier: http://knipsenderklatschmohn.blogspot.de/2014/01/schupfnudeln-mit-sauerkraut-pilzen.html

Donnerstag, 6. Februar 2014

Maismehl-Polenta-Ecken *

Immer nur Thunfisch, Ziegenkäse mit Honig und Co als Salatbeilage wurde mir auf die Zeit zu beliebig, sodass ich das restliche Maismehl, welches ich für Muffins brauchte, zu leckeren Maismehl-Polenta-Ecken verarbeitete. Ein wenig skeptisch war ich schon, da mein Mann die Maisgrieß-Polenta nicht sooo famos fand. Da die Konsistenz von Maismehl jedoch viel feiner ist, wollte ich den Versuch erneut wagen. Anstelle von Parmesan, gesellten sich verschiedene Kräuter zur Polenta und ruckizucki war sie auch schon fertig. Und...die Ecken schmeckten meinem Mann so gut, dass Nachschlag gefordert wurde. 


Du brauchst:

200 g Maismehl
900 ml Wasser
Salz & Pfeffer
Kräuter
Butter zum Ausbacken

Und dann: 

Gesalzenes Wasser in einem Topf erwärmen. Topf von der Herdplatte nehmen und Polenta einrühren. Kräuter, Salz und Pfeffer hinzugeben, sofort abschmecken und so lange weiterrühren, bis ein dicker Breit entstanden ist. Hierbei ist wichtig, dass das Maismehl gut einkocht. 

Nun verteilst du den Brei auf einen großen Teller, ein Backblech, eben was gerade in deiner Nähe ist und lässt ihn auskühlen. Schneller geht es natürlich im Kühlschrank.

Wenn die Maismehl-Polenta fest geworden ist, schneidest du sie in Ecken und brätst sie in Butter rundum an. 


Kleiner Tipp: Es lohnt sich, zu Parmesan zu greifen. Leider hatten wir diesen nicht mehr im Haus. Der geriebene Hartkäse wird anstelle oder gemeinsam mit den Kräutern beigefügt. Ebenfalls eignen sich Thymian, Rosmarin, Curry und Co sehr gut, um der Polenta einen außergewöhnlichen Geschmack zu verleihen.