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Donnerstag, 26. Juni 2014

Ananas - Bananen - Gratin *

Dieses fruchtige Gratin schmeckt nach Urlaub :)


Du brauchst [für 2 Portionen]:

1/2 Ananas
1 Banane
10 g Butter
2 EL brauner Zucker
1 Packung Gebäckröllchen
100 ml Kokosmilch

Und dann: 

Ananas halbieren, vierteln, den Strunk herausschneiden und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Banane schälen und in Scheiben portionieren.

Butter in einer Pfanne zerlassen und Ananas 2-3 Minuten unter Wenden anbraten. 


Banane hinzugeben und nochmals 1 Minute brutzeln lassen.


Mit 1 EL Zucker bestreuen, damit das Obst karamellisiert. 

Obst in eine gefettet Form geben, nun die Röllchen darauf verteilen, mit Kokosmilch begießen und dem anderen Esslöffel Zucker bestreuen.

Bei 175 Grad Umluft circa 15 Minuten und uuuuuunbedingt warm genießen.


Dienstag, 24. Juni 2014

Schnelles Erdbeerküchlein *

Es gibt Tage, an denen die Arbeit ruht, die Seele baumelt und man einfach nur die Zweisamkeit genießen mag. Und an genau solchen Tagen, spielen wir gerne Gesellschaftsspiele, trinken ein warmes Getränk und essen eine Kleinigkeit dabei. Hierbei liegt die Präferenz auf etwas Süßem. 


Backwerke die mit wenig Aufwand zubereitet sind und aus Zutaten bestehen, die sich in der heimischen Küche befinden, werden hierbei von mir favorisiert. 

Du brauchst:

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Zucker
250 g Quark
75 ml Milch
75 ml Sonnenblumenöl
150 g Erdbeermarmelade [ideal: selbstgemacht! Es geht aber auch jede andere Marmelade, Schokocreme, etc.]
abgeriebene Schale einer halben Biozitrone

Und dann:

Aus Mehl, Backpulver, Vanillezucker, ZUcker, Quark, Milch, Sonnenblumenöl und Zitronenabrieb einen Quark-Öl-Teig erstellen. Diesen auf einer leicht bemehlten Fläche quadratisch ausrollen.

Mit Marmelade bestreichen, dabei an den Rändern etwas Platz lassen.

Von der langen Seite her aufrollen und in 2-3 Finger breite Scheiben schneiden. Die Erdbeerschnecken nun in eine gefettet Form geben und bei 180 Grad Umluft circa 20-25 backen. 


Das war es auch schon. Genial einfach, oder? Und wenn du sie erst einmal probiert hast, dann wirst du wie mein Mann sagen: "Du, kannst du das jetzt öfter backen?"






Sonntag, 8. Juni 2014

Cheesecake - Eis *

Puh.Puh.Warm!

Solch ein warmes Pfingsten habe ich Ewigkeiten nicht mehr erlebt. Ein Glück, dass Mama mir ihre Eismaschine mitgab, da ich mich an selbstgemachten Eis versuchten wollte. In der Vergangenheit gab es zwar so manches Parfait und auch Eis, da man dies jedoch ohne Eismaschine alle 15 Minuten zum Rühren aus dem Gefrierfach herausholen muss, um die Eiskristalle möglichst klein zu halten, vergingen locker 3 Stunden, bis das Eis zum Verzehr freigegeben werden konnte. 


In unserer Lieblings-Eisdiele essen mein Mann und ich besonders gerne die Sorte "Cheesecake", wieso also nicht ein heimisches Cheesecake-Eis mixen? Schnell wurden ein paar Rezepte studiert und in Windeseile entstand mein erstes Eis aus der Eismaschine.

Du brauchst [für 8-10 Kugeln ^ 750 ml Eis]:

200 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Schmand
125 ml Sahne
70 g Saure Sahne
1 Vanillestange
50 g Puderzucker

Und dann:

Frischkäse, Schmand und Saure Sahne mixen, sodass eine homogene Masse entsteht. Vanilleschote halbieren, Mark herauskratzen und gemeinsam mit Sahne und Puderzucker zu der Frischkäsemasse geben. 

Vorab  50 Minuten im Kühlschrank ankühlen, um danach alles in die Eismaschine zu befördern. 

Das war´s auch schon :)



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Wer mag, kann noch ein wenig geriebene Bio-Zitronen-Schale hinzugeben. 

Du hast keinen Puderzucker daheim? Ersetze ihn einfach durch die doppelte Menge Kristallzucker. In den meisten Rezepten wird auch zu diesem Zucker gegriffen. Ich bevorzuge jedoch Puderzucker, da er viel feiner ist und so nicht die Gefahr besteht, dass die Zuckerkristalle unschöne Knackerlebnisse im Eis ergeben. 


Donnerstag, 29. Mai 2014

5 Minuten Dessert *

Lust auf ein einfaches Dessert, dass in 5 Minuten fertig ist? Wunderbar erfrischend, fruchtig und nahrhaft.


Du brauchst:

TK Himbeeren
Honig
Naturjoghurt
Blaubeeren

Und dann:

Himbeeren, Honig und Joghurt mit einem Stabmixer pürieren. Die Himbeeren sollen dabei gefroren bleiben, so erhält die Creme eine tolle Konsistenz und ist erfrischend kühl. 

Und schon wird geschichtet. 

Himbeercreme, etwas Joghurt und Blaubeeren.

Fertig. 

Rasant, aber nicht weniger lecker, sondern: BESONDERS LECKER.

Mittwoch, 30. April 2014

Rhabarber - Grieß - Auflauf *

Ach komm, es ist noch Rhabarber da und die Küchenschubladen sowie der Kühlschrank liefern die restlichen Zutaten für diesen luftig-locker-leichten Auflauf.



Du brauchst [für 2 Portionen]:

300 g Rhabarber
2 EL Zucker + etwas Zucker
Prise Salz
500 ml Milch
85 g Grieß [Weichweizen]
2 Packungen Vanillezucker
2 Eier
Bourbonvanille

Und dann: 

Rhabarber waschen, schälen und in Stücke schneiden. Mit 2 EL Zucker bestäuben, verrühren und ziehen lassen.

Milch mit einer Prise Salz aufkochen. Topf vom Herd nehmen, Grieß und Vanillezucker einrühren und unter weiterem Rühren erneut aufkochen. Von der Herdplatte nehmen und circa 5 Minuten quellen lassen. 

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. 

Eigelbe verquirlen und unter die Grießmasse geben. Eischnee vorsichtig unterheben. Zwei kleine Förmchen fetten und die Hälfte des Grieß hineingeben. Rhabarber [ohne Zuckerwasser!!] als nächste Schicht hinzugeben und mit dem restlichen Grieß auffüllen. 



Mit etwas Zucker und Bourbonvanille verfeinern und bei 175 Grad Umluft circa 25-30 Minuten backen. 




Montag, 28. April 2014

Erdbeertiramisu *

Mit Tiramisu ist es wie mit Reissalat - wir haben eine schwierige Beziehung. Gewöhnlich schmecken mir die Tiramisu-Kreationen entweder zu Espresso- oder Alkohol-lastig, oder das Verhältnis von Mascarpone, welches bekanntlich leicht mächtig ist, und erfrischender Note stimmt nicht so ganz.

Daher wagte ich mich vor einigen Jahren an ein Apfeltiramisu. Es passte ganz hervorragend in die weihnachtliche Zeit und wurde später anlässlich des Geburtstages meines Mannes in eine März-taugliche Variante modifiziert. Seitdem ist Tiramisu ein gern gesehener Gast :)

Natürlich ist Erdbeertiramisu kein Novum, dennoch solltest du es unbedingt mal ausprobieren, wenn du:
- Erdbeeren liebst
- Tiramisu neu entdecken magst
- ein schnelles Dessert für dich und 5 Personen brauchst.


Du brauchst:

500 g Erdbeeren
3 EL Zucker
250 g Mascarpone
250 g Joghurt
1 EL Zitrone
1 Packung Vanillezucker
Löffelbiskuit
6 EL Orangensaft

Und dann:

Erdbeeren waschen und vom Strunk befreien. Hierfür mit einem Hümmelchen oder ähnlich spitzem Messer seitlich in den Strunk stechen und diesen herausheben. So wird lediglich das unerwünschte grüne etwas entfernt, aber nicht die köstliche Frucht. 

100 g Erdbeeren mit 1 EL Zucker pürieren und in den Kühlschrank stellen.

Mascarpone, Joghurt, 2 EL Zucker, Zitronensaft und Vanillezucker zu einer geschmeidigen Masse verrühren. 

300 g Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und unter die Creme heben. 

Eine Form mit Löffelbiskuit auslegen und mit 3 EL Orangensaft beträufeln. Erdbeermark aus dem Kühlschrank holen und die Hälfte davon auf die Kekse schichten. Anschließend die Hälfte der Creme darauf verteilen. Nun erneut Löffelbiskuit, Orangensaft, Erdbeermark und Creme. 

Abschließend mit den restlichen Erdbeeren garnieren und zugedeckt mindestens 1 Stunde kalt stellen, damit das Erdbeertiramisu schön fest wird. 




P.S. Erdbeertiramisu ist auch ein perfektes Rezept für ein Dessert im Glas. Partygäste werden es liiiieben.

Mittwoch, 26. März 2014

Käsekuchen-Parfait mit Erdnusskeksen *

Vor kurzem lachte mich auf "lecker.de" ein "Frozen Cheesecake" an und weil sich Freunde zum racletten ankündigten und ein Dessert nicht fehlen durfte, sollte es nach dem heißen Dunst des Ofens, etwas Kühlendes geben.



Du brauchst [für eine große Kuchenform, 16 Stücke]:

40 Erdnusskekse [Leibniz]
6 frische [!!] Eier 
Prise Salz
600 g Sahne
200 g Zucker
2 Packungen Vanillezucker
300 g Frischkäse
1 Biozitrone

Und dann:

Kekse in einem Gefrierbeutel geben und mit sanfter Gewalt zerbröseln. 



Eier trennen, Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen. Sahne ebenfalls steif schlagen. Eigelb und Zuckersorten cremig mixen. Frischkäse unterrühren. Zitrone mit warmen Wasser abwaschen, Schale raspeln, Saft pressen. Beides zu der Frischkäsemasse geben.

Nun die Sahne, danach den Eischnee unter die Masse heben. 

Abwechselnd Parfaitmasse und Erdnüsse schichten. Mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht oder mindestens 6 Stunden ins Gefrierfach stellen. 

Vor dem Verzehr 15 Minuten vorher herausstellen, damit sich das Parfait stürzen lässt. Alternativ Freundinnen [Salt in my Soup & Obsessions and beyond] mit warmen Händen an die Form lassen <3. 



Parfait? Wieso eigentlich Parfait und nicht Eis? Eis wird zumeist unter Rühren hergestellt, damit die Eiskristalle möglichst klein bleiben und keine großen harten Brocken entstehen. Parfait oder auch Halbgefrorenes, wird hingegen stehend gefroren. Eischnee und Sahne sorgen für die nötige Luft, damit aus dem Parfait kein einziger riesiger Eisklotz wird.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Frühstücksbecher *

Ein wenig Obst hier, ein paar Getreidesorten da, vermengt mit feinem Soja Joghurt und im Nu ist ein Frühstücksbecher fertig, welcher lange satt hält und dich bereits am frühen Morgen mit den nötigen Nährstoffen versorgt, um erfolgreich durch den Tag zu kommen.


Du brauchst [für 2 Portionen]:

200 g Himbeeren
6 EL Soja Joghurt [es geht natürlich auch jeder andere Joghurt]
3 EL Müsli [gerne auch eine Müslimischung mit exotischen Früchten, Schoki oder ähnlichem]
1 TL Honig
1 Banane

Und dann:

Früchte mit Joghurt pürieren und in zwei Gläser füllen. Müsli als nächste Schicht hinzugeben. Mit ein wenig Honig süßen. Banane in Scheiben schneiden und als letzte Schicht in die Gläser geben. Fertig. 



Sehr erfrischend schmecken pürierte TK-Früchte! 

Donnerstag, 30. Januar 2014

Fruchtiges Quinoa *

Bislang gab es bei uns Quinoa immer als Beilage [anstelle Reis, Nudeln, Kartoffeln, Ebli, etc.] oder als Zutat in sämtlichen Currys und Gemüsepfannen Variationen. Süßer Couscous war mir bekannt, wieso sollte ein süßes Quinoa nicht auch super schmecken? 


Die Samen der Quinoa [kinwa ausgesprochen] sehen aus wie kleine Senfsamen und übertreffen in ihrer Vitamin- und Mineralstoffbilanz sogar sämtliche Getreidearten [Magnesium, Calcium, Eisen, etc.] Dennoch handelt es sich um ein Gänsefußgewächs und nicht, wie man vermuten würde, um ein Getreide [daher: tolle Alternative bei Glutenunverträglichkeit]. Weitere interessante Fakten [z.B. Quinoa als Mittel bei Migräne] findest du unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/quinoa.html 


Geschmacklich erinnert Quinoa an nussige Aromen und die Konsistenz gleicht Vollkornreis oder auch Couscous. Viele Geschäfte führen bereits dieses runde Korn, sodass du nicht unbedingt einen Bio-Laden aufsuchen musst. Ich kaufe zum Beispiel immer im Edeka. Dort findest du es direkt neben Nudeln, Reis, Couscous und Graupen. 


Übrigens: Letztes Jahr rief der UN-Generalsekretär das Jahr 2013 zum "Internationalen Jahr der Quinoa" aus, da es aufgrund der leichten Anbauart und dem nahrhaften Charakter, vielen Hunger leidenden Menschen auf der Welt im Kampf gegen Unter- und Mangelernährung hilft. 

Du brauchst:

90 g Quinoa
200 ml Milch
1/2 TL Zimt [Geschmackssache]
2 Portionen Obst [z.B. 1 Banane & 1 Apfel oder 1 Pfirsich und 1 Kiwi]
1 EL Honig
1 EL Mandelstifte

Und dann:

Quinoa waschen, abtropfen und gemeinsam mit Milch und Zimt aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Derweil Obst waschen, gegebenenfalls schälen und in mundgerechte Happen schneiden. 
Nach 10 Minuten Mandelstifte, Obst und Honig hinzugeben und weitere 3-5 Minuten leicht köcheln lassen, bis das Quinoa gar ist. 




Sonntag, 19. Januar 2014

Pistazienmousse - Kirsch - Torte *

Da es die letzten Male stets Schokoladen- oder Fruchttorten gab [so viel anderes gibt es auch nicht], sollte es dieses Mal [anlässlich Omas Geburtstag] mal etwas anderes sein. Ich stöberte lange in den Weiten des WorldWideWeb und entdecke dann auf der Homepage "www.essen-und-trinken.de" endlich ein Rezept, welches mir nicht allzu gewöhnlich erschien. Minimal abgewandelt entstand dann eine locker leichte Torte, die für 10 Personen reichte. 


Du brauchst:

7 Eier
190 g Zucker
70 g Mehl
15 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
4 Blätter weiße Gelatine 
6 Blätter rote Gelatine
70 g weiße Schokolade
100 g Pistazienkerne 
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif 
1 kg Sauerkirschen [Abtropfgewicht]
250 ml Orangensaft [Ich griff einem "Weiße Grapefruit mit Orange" Saft von "Granini". Sehr lecker.]
50 ml Kirschsaft
Vanillemark

Und dann: 

Biskuitteig:

3 Eier und 70 g Zucker in einer Küchenmaschine mindestens 5 Minuten cremig schlagen. 70 g Mehl, 1/2 TL Backpulver und 15 g Speisestärke miteinander vermischen und nach und nach zu den Eiern samt Zucker geben. Wichtig hierbei ist [wie bei jedem anderen Biskuitboden], die Mehl-Backpulver-Speisestärke lediglich unter die Masse zu heben, nicht mehr mixen oder rühren. So entstehen die gewollten kleinen Bläschen, die den Biskuitboden fluffig backen. 26er Springform mit Backpapier auslegen und auf mittlerer Schiene bei 160 Grad Umluft circa 12 Minuten backen und auskühlen lassen.

Pistazienmousse:

4 Blätter weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Schokolade grob hacken und in einer Schale im warmen Wasserbad [nicht zu heiß!!] schmelzen. 
70 g Zucker und 4 Eier in eine Schüssel geben, welche ebenfalls über einem Wasserbad platziert wird [Schlagwort: Schlagkessel. Es geht jedoch auch wunderbar ohne.]. Im heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Geschmolzene Schokolade hinzugeben und weiterhin kräftig rühren. Gelatine gut ausdrücken, ebenfalls hinzugeben und unter Rühren auflösen. Topf samt Schüssel von der Herdplatte nehmen. Pistazien in einem Blitzhacker fein mahlen und unter die Ei-Schokoladenmasse rühren. Alles kalt stellen, bis die Masse leicht zu gelieren beginnt [Tipp: Gefrierfach anstatt Kühlschrank. Spart sehr viel Zeit.]. 400 ml Sahne mit 1 1/2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen. Sahne unter die Pistazienmasse heben. Tortenring um den Biskuitboden schmiegen, Boden mit 1/2 Päckchen Sahnesteif berieseln. Wieso? Dies verstärkt das Gelieren der Masse [man merkt, ich hatte wenig Zeit] und die Mousse gleichmäßig darauf verteilen. Glatt streichen und je nach Kühlstärke 3-4 Stunden kalt stellen. 

Kirschkompott:

Rote Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 50 g Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren und mit Orangensaft ablöschen. Aufkochen und Vanillemark hinzugeben. Kirschen abtropfen, 50 ml Kirschsaft beiseite stellen. Kirschen hinzugeben und nochmals 3 Minuten lang köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen, Kirschsaft und ausgedrückte Gelatine einrühren. Kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt, dann auf der Pistazienmousse verteilen und je nach Kältestufe 1 1/2 bis 2 Stunden kalt stellen.  

Alternative: Dessert.
Du kannst auch die Pistazienmousse und den Kirschkompott abwechselnd in einem Glas schichten und erhälst so anstelle einer Torte ein Dessert im Glas. 


Freitag, 10. Januar 2014

Bananen - Zitronen - Quark mit Granatapfel *

Mmmmmmmh....diese Geschmackskomposition hat es in sich! 
Knackiger Granatapfel, zitronige Säure, cremiger Quark dank pürierter Banane und nussige Aromen in Form von Mandeln. Lecker & gesund zugleich! 

Übrigens, man munkelt, dass es in den nächsten Tagen kühler werden soll. Etwa Winter? Da kommt dieses Rezept mit Granatapfel genau richtig, denn keine andere Frucht besitzt so viele Antioxidantien wie der Granatapfel, welcher so ganz nebenbei auch noch das Immunsystem stärkt. 


Du brauchst [für 4 Portionen]:

1 Granatapfel
2 Bananen
500g g Sahnequark
4 EL Mandelsplitter
1 Bio Zitrone oder Limette
2 EL Zucker

Und dann: 

Mandelsplitter in einer beschichteten Pfanne rösten. 



Quark mit Zucker mischen. Zitrone warm abwaschen, Schale hobeln und das Fruchtfleisch auspressen. Banane schälen und in ein Gefäß mit dem Quark, Zucker und den Zitronenkomponenten geben. Mit dem Pürierstab zu einer wunderbar fluffigen Masse verarbeiten. Mandeln unterheben. 



Granatapfel vierteln und die kleinen Kerne aus der weißen Haut lösen. 



Bananen-Zitronen-Quark Masse in ein Glas geben, mit Granatapfelkernen garnieren und genießen. 




[Du bist nur zu zweit? Dann halbiere die Zutaten und da man keinen halben Granatapfel kaufen kann: Zwischendurch die Kerne der zweiten Hälfte naschen.]



Montag, 23. Dezember 2013

Spekulatius-Cupcakes *

Endspurt! Einen Tag vor Heilig Abend gibt es bei mir in der Arbeit ein Weihnachts-Café. Was könnte sich besser eignen, als Spekulatiusgewürz, welches seinen Einsatz beim Plätzchenbacken verpasste, und nun gebührend innerhalb eines Cupcakes nachholen kann? 



Du brauchst (für circa 12 Cupcakes):

Teig:

100 g Zucker
120 g Mehl
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver 
1 TL Spekulatiusgewürz [nicht zur Hand? Zimt, Rumaroma und Co gehen auch. Oder du lässt diese Komponente ganz weg.]
40 g flüssige Butter

Topping:

400 ml Sahne
1 Packung Sahnesteif
6 Spekulatius

Und dann: 

Teigzutaten miteinander verrühren, wobei zunächst alles pulvrige gemixt wird und dann die flüssigen Zutaten auf höchster Stufe mit verarbeitet werden.

Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, Teig in Förmchen füllen und circa 15 Minuten lang backen.

Für das Topping die Sahne samt Sahnesteif steif schlagen. Spekulatius ganz fein zerbröseln [entweder mit Muskelkraft und einem Gefrierbeutel oder mit einem Stabmixer]. Spekulatius zu der Sahne geben und in einen Spritzbeutel füllen. Die abgekühlten Cupcakes mit dem Topping bedecken und am Besten in netter Gesellschaft gemeinsam genießen.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Mohncreme mit weihnachtlichen Kirschen *

Alle Jahre wieder... gibt es diese köstliche Mohncreme mit weihnachtlichen Kirschen. Da ich jedoch von den "Vorgänger-Cremes" keine Bilder habe und du vielleicht noch ein Rezept für Heilig Abend brauchst, gibt es vorab das Rezept und spätestens nach den Feiertagen ein Foto. 

Da ist es....endlich:

Du brauchst (für 4 Leckermäulchen):

1 Glas Kirschen [370 ml]
5 EL Zucker
1 Packung Glühweingewürz
etwas Zimt
1 EL Speisestärke
4 EL Rum
50 ml Milch
25 g gemahlener Mohn
2 EL Mandelkerne ohne Haut
200 g Mascarpone
200 g Quark
1 Packung Vanillezucker
100 g Schlagsahne
3 EL Mandelblättchen
etwas Zucker

Und dann: 

Kirschen abtropfen, Saft auffangen. Saft mit 2 EL Zucker, Glühweingewürz und Zimt nach belieben in einem Topf aufkochen. Rum und Stärke hinzugeben [Kinder an Bord? Wie wäre es mit ein wenig Traubensaft, Apfelsaft oder Co. anstatt Rum?] und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen. Kirschen hinzugeben und auskühlen lassen. 

Milch aufkochen, Topf vom Herd und Mohn einrühren. Circa 30 Minuten quellen lassen. Mandelkerne hacken. Mascarpone, Quark, 3 EL Zucker, Vanillezucker, Mohnmilch und gehackte Mandeln miteinander verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. 

In ein Glas zunächst die Mohncreme, dann die weihnachtlichen Kirschen hinzugeben. Circa 2 Stunde kalt stellen.

Mandelblättchen mit etwas Zucker in einer beschichteten Pfanne rösten und kurz vor dem Servieren über dein Dessert rieseln lassen.

Herrlich lecker!

Mittwoch, 27. November 2013

Birnen - Schokoladen - Tarte *

Letzten Sonntag gab es bei uns daheim ein kleines familiäres Kaffeetrinken und zuvor die Frage aller Fragen: Was soll ich nur backen?

Eine kleine Torte, kleine Cupcakes, eine Tarte? Eine Tarte? Bis auf Creme Brulee in sämtlichen Variationen [Vanille, Schokolade, Lebkuchen], haben süße Tartes nicht häufig den Weg in meinen Backofen gefunden. Nach ausgiebigem Suchen im World Wide Web bin ich auf ein tolles Rezept der Seite lecker.de gestoßen. Leicht umgewandelt und von allen Leckermäulchen für LECKER! befunden, kann ich nicht anders, als es dir das Rezept hier vorzustellen. Die Herstellung ist leicht, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und lässt die Schokolade dank dem Quark und der Crème Fraîche nicht zu mächtig wirken. Obwohl die Birnen - Schokoladen - Tarte bereits 30 Minuten außerhalb des Ofens ruhte, durften sich meine Gäste über ein warmes Stück freuen. Rezeptanfragen gab es bereits auch :)


Du brauchst:

500 g Birnen
80 g Butter
140 g Mehl
2 EL Kakao
4 Eier
1 Prise Salz
150 g Zucker
4 Tröpfchen Vanillearoma
200 g Zartbitter-Kuvertüre
200 g Quark
150 g Crème Fraîche 
1 Päckchen Soßenpullver "Vanillegeschmack" zum Kochen

Und dann: 

Für den Mürbteig verarbeitest du folgende Zutaten zu einer nicht mehr klebenden Masse:
80 g Butter, welche in kleine Stückchen portioniert wird, 140 g Mehl, 2 EL Kakao, 1 Ei, 1 Prise Salz, 75 g Zucker, Vanillearoma. Die Zutaten zunächst mit dem Knethaken, dann mit den Händen kneten. Tarteform fetten und mit Mehl bestäuben. Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in die Tarteform geben. Falls der Teig reist, weil er z.B. zu klebrig ist, kannst du ihn auch Stückeln und dann in der Form leicht andrücken. Puzzeln für kleine Bäckerlinge. 

200 g Kuvertüre in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen lassen, beiseite Stellen und abkühlen lassen. 

200 g Quark, 150 g Crème Fraîche, 3 Eier und 75 g Zucker miteinander verrühren. Soßenpullver einrieseln lassen. Flüssige Kuvertüre vorsichtig in die Masse geben und mit dem Schneebesen gut miteinander vermengen. 

Birnen schälen, vierteln, entkernen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.  Diese unter die Quarkmasse heben und in die Tarteform füllen. Glatt streichen und bei 150 Grad Umluft 40-50 Minuten auf unterer Schiene backen lassen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob die Tarte fertig ist, damit sie nicht zu trocken wird. 


Donnerstag, 14. November 2013

Apfel - Zimt - Flammkuchen *

Dieser süße Flammkuchen ist wahrlich ein Gedicht. Schnell zubereitet und noch schneller aufgefuttert. Nachdem ich meine Arbeitskollegen davon begeistert habe, war mein Ehemann dran und allesamt forderten: Mehr! Viel mehr!


Du brauchst:

4 Äpfel
200 g Crème Fraîche 
200 g Mehl
125 ml Wasser
2 EL Öl
3 TL Zucker
Zimt
Prise Salz
Puderzucker
Mandelsplitter

Und dann:

Aus Mehl, Wasser, Öl und Prise Salz einen Teig kneten und kurz kalt stellen. Derweil Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in Scheiben schneiden. 

Crème Fraîche mit Zucker vermischen. 

Ofen auf 250 Grad vorheizen.

Teig auf bemehlter Fläche ausrollen [ich mache gerne immer viele kleine Flammkuchen anstatt einem großem] und bis auf die Ränder mit der Creme bestreichen. Mit Zimt bestäuben und Äpfeln belegen. 

Bei 250 Grad Umluft 10 Minuten backen, danach 5 Minuten bei 200 Grad weiter backen. 

Mandelsplitter in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Zum Schluss den wunderbar duftenden Apfel-Zimt-Flammkuchen mit Puderzucker und Mandelsplittern [nach Geschmack nochmals mit Zimt] bestreuen und warm essen [auch kalt ein Genuss].


Montag, 21. Oktober 2013

Quitten - Birnen - Tarte *

Alles begann mit einem Anruf meines Vaters. "Magst du Quitten und Birnen haben? Ungespritzt, Bio pur.". Natürlich mag ich Quitten und Birnen haben, insbesondere, wenn sie fröhlich von einem Baum geplumpst sind. Und nun? Mein Vater empfahl mir ein Quittengelee daraus zu machen, aber nach Gelee war mir nicht so wirklich. Vielmehr stand mir der Sinn nach einer fruchtigen Tarte. Nachdem ich die erste Quitte geschält hatte, wagte ich mich vorsichtig mit der Nase daran. Sie roch wunderbar süß und ähnelte der balinesischen Schlangenfrucht, welche ich in meinem Honeymoon 2012 unglaublich gerne aß. Aß. Das Stichwort. Also schob ich mir ein Stück in dem Mund, erschrak und beförderte diese geradewegs in den Mülleimer. Sofort legte sich ein Pelz auf meine Zunge, unangenehm bitter und sauer schmeckte diese Quitte. Meine Euphorie über die prall-gelbe Frucht war deutlich gemindert und ich beschloss: Kochen! Unbedingt kochen! Und so entstand ein gaumenfreundliches Quitten - Birnen - Tarte Rezept, welches allen  Tischbeteiligten schmeckte. 


Du brauchst:

2                Quitten
2                Birnen
160 g          Mehl
50 g            Zucker
1                 Ei
2 EL            Zitronenabrieb [Bio]
1 Prise         Salz
75 g             Butter
Zitronensaft
Erdbeermarmelade 
Mandeln
Krokant

Und dann:

Aus Mehl, Zucker, Ei, Salz und Zitronenabrieb einen Teig kneten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen. 

Quitten waschen, schälen, vierteln und in Scheiben schneiden. 100 ml Wasser mit 2 EL Zucker und dem Saft der Zitrone zum Kochen bringen. Quitten hinzugeben und 2-4 Minuten köcheln lassen. Vorsicht: die Quittenscheiben zerfallen schnell. Quittenscheiben über einem Sieb abtropfen lassen. Derweil Äpfel waschen, schälen, entkernen und ebenfalls vierteln. 

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in eine Tarteform geben. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und Erdbeermarmelade darauf verstreichen. Quitten und Birnen fächerartig auf dem Teig anordnen. 

Bei 200 Grad Umluft 25 Minuten backen, nach 20 Minuten mit Mandeln und Krokant bestreuen.


Oh wie lecker!