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Montag, 3. November 2014

Kürbis á la Risotto

Damals, als mein Mann und ich noch keine Eltern waren, also vor sehr, sehr langer Zeit [unsere kleine Wolke ist gestern 4 Monate alt geworden], haben wir es geliebt, abends gemeinsam zu kochen. Natürlich gab es zur Begleitung unserer kulinarischen Experimente guten Wein und feine musikalische Klänge. 

So beschloss ich, ein Mama-Papa-Eheleute-Revival zu starten und kauften saisonale Zutaten ein. Risotto sollte es werden. Den Reis jedoch ließ ich im Regal stehen, schließlich müssten wir ganz gewiss noch eine große Portion daheim haben. Gewiss. Gewiss nicht.

Während die kleine Wolke sanft schlief, nippte mein Mann an seinem Weißwein, ich an meinem Gänsewein und voller Elan machten wir uns an das Schnibbeln. Irgendwann gelangten wir zum dem Schritt....rein mit dem Risotto. Risotto? Wo ist das gewiss-gedachte Risotto? Plötzlich verschwunden. So mussten wir umdisponieren und herausgekommen ist ein nicht minder leckeres und sehr aromatisches Kürbis á la Risotto Gericht.


Du brauchst [für 4 Portionen]:

1 Hokkaido
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
4 EL Butter
300 g Reis [gerne auch Risotto ;)]
150 ml Wein
650 ml Gemüsebrühe
4 EL Cremé Fraîche 
60 g Parmesan
Salz & Pfeffer

Und dann:

Hokkaido waschen, viertel, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch fein stückeln. 

Butter in einem beschichteten Topf zerlassen und den Kürbis samt Schalotten und Knoblauch leicht andünsten. 

Nach circa 5 Minuten den Reis hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten.

Mit Weißwein ablöschen und nun nach und nach die Brühe unter gelegentlichem Rühren hinzugeben. Bei mäßiger Hitze quellen lassen. Wie das duftet! [circa 20-30 Minuten]

Zum Schluss Cremé Fraîche und gehobelten Parmesan untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wie du siehst, ist dies ein sehr schnelles Rezept. Ideal für junge Eltern :)

Kommentare:

  1. ich habe letztens was ähnliches gekocht. nur dass ich einfach bloß den risotto und den basmati verwechselt habe, weil sich die packungen so ähnlich sehen und ich wohl unachtsam war. naja, man kanns ja auch so essen.

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  2. das klingt sehr lecker! Hat es ähnlich wie Risotto geschmeckt, oder war es schon was anderes?

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    1. Sehr ähnlich. Schön schlunzig, einzig der harte Kern im Reiskorn fehlte.
      Kann es wirklich empfehlen!
      Lieben Gruß, Knipsender Klatschmohn

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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